Buchrezension: „Das Vermächtnis von Granada“ von Ulrike Schweikert

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ISBN Nr.   978-3-7645-0398-7    Seiten:   510   Preis:   19,99€ (gebunden, mit Schutzumschlag)

zum Autor

Ulrike Schweikert arbeitete nach einer Banklehre als Wertpapierhändlerin, studierte Geologie und Journalismus. Seit ihrem fulminanten Romandebüt »Die Tochter des Salzsieders« ist sie eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen historischer Romane. Ihr Markenzeichen: faszinierende, lebensnahe Heldinnen. Nach ihren beiden großen historischen Jugendromanen »Das Jahr der Verschwörer« und »Die Maske der Verräter« hat die vielseitige Autorin inzwischen ihre erste Fantasy-Saga für Jugendliche verfasst, die auf Anhieb ein Erfolg wurde: »Die Erben der Nacht«. Ulrike Schweikert lebt und schreibt in der Nähe von Stuttgart.

http://www.ulrike-schweikert.de/us_web/?page_id=125

zum Cover

Die bildhafte Umsetzung finde ich gelungen. Man findet die Alhambra, den Palast der Mauren in Granada, im Vordergrund. Außerdem runden viele Ornamente die Gestaltung ab. Es ist genau die Art von Cover, welche mir auffallen und wonach ich mir das Buch aussuche. Titel und grafische Umsetzung passen hier sehr gut zusammen.

zum Inhalt

Auf den Spuren einer jungen Hofdame, die im 15. Jahrhundert an der Seite von Isabel von Kastilien lebte, ist die deutsche Journalistin Isaura mit ihrem Freund Marco auf Recherchereise unterwegs. Die historischen Orte üben eine seltsame Wirkung auf Isaura aus: Immer wieder sieht sie fremdartig gekleidete Gestalten und beobachtet merkwürdige Geschehnisse, die nicht in ihre Zeit zu passen scheinen. Als Isaura und Marco einen jahrhundertealten Palast in Córdoba besichtigen, kommt es zu einem Unfall – Isaura stürzt und verliert das Bewusstsein. Als sie wieder erwacht, scheint sie in einer anderen Welt zu sein …

Mein Fazit

Der erste Satz: “ Isaura schritt langsam dahin.“

Isaura, von Beruf Journalistin, reist nach Spanien, um dort für eine Reportage zu recherchieren. Bei einer Besichtigung in Cordoba stürzt sie und in der Folge davon erwacht sie in einer ihr völlig fremden Umgebung als Hofdame Teresa.

Dieser Roman vereint verschiedene Themen, man lernt viel über die Zeit der Mauren, ist am Hof von Königin Isabel, der Katholischen, zu Gast. Kombiniert wird dies mit einer realistischen Liebesgeschichte und mystischen Elementen, genauer gesagt Zeitreisen. Sicherlich nicht jedermanns Geschmack, doch Ulrike Schweikert versteht es, dieses Thema in Maßen als eine Art Wanderung der Seele einzusetzen und macht es für den Leser nachvollziehbar.

Die unterschiedlichen Handlungsstränge gefielen mir sehr. Die Übergänge zwischen Vergangenheit und Gegenwart sind fließend. Der historische Teil von „Das Vermächtnis von Granada“ wurde von der Autorin super recheriert. Ich konnte viele Einblicke in das Leben von Isabel von Kastilien bekommen, wobei vielfach die Menschen der damaligen Zeit im Mittelpunkt standen.

Alle Charaktere fand ich super herausgearbeitet. An Isaura gefiel mir besonders, dass sie trotz der Reise in eine andere Zeit stets gewillt war, sich an die gegebenen Umstände anzupassen.

Ulrike Schweikert beschreibt lebendig und bildhaft, so dass man schnell zum Teil der Geschichte wird, deren Ende bis zum Schluss spannend bleibt.

Mein Urteil

Obwohl dieser historische Roman mystische Elemente aufweist, versprüht er eine besondere Magie, welche mich in ihren Bann zog. Ich habe den Roman mit großer Begeisterung gelesen und empfehle ihn auch gern weiter.

Dieser Roman ist der 2.Teil der „La Caminata – Triologie“ und ist auch ohne Vorkenntnisse lesbar.

Bestellen kann man „Das Vermächtnis von Granada“ HIER.

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