Buchrezension: "Mutterland – In der Hitze Afrikas" von Alesia Fridman

Roman_Mutterland

Durch die Aktion „Lovely Selfies“ auf www.bloggdeinbuch.de bin ich Besitzerin des Romanes „Mutterland – In der Hitze Afrikas“ von Alesia Fridman geworden.

ISBN Nr.   978-3-00-048294-6     Seiten:   311     Preis:   10,99€

auch als e-book erhältlich

zur Autorin

Schreiben ist ihre Leidenschaft.
Die Autorin hat in der Schweiz, den USA und in Deutschland gelebt. Bevor sie in der Nähe von Frankfurt zur Ruhe gekommen ist und begonnen hat, Belletristik zu schreiben, ist sie viel gereist. Nichts ist so inspirierend und gibt dem Leben neue Impulse wie das Bereisen anderer Länder und die Auseinandersetzung mit fremden Kulturen und Menschen. Daher schreibt sie über das Reisen und die Liebe, die das Leben gleichermaßen bereichern und verändern. Gewürzt sind ihre Bücher mit einer anständigen Prise Erotik.

www.alesiafridman.com

www.ideekarree.de

zum Inhalt

Eine junge Ärztin begibt sich auf die Suche nach ihren familiären
Wurzeln – und entdeckt sich selbst im Herzen Afrikas.

Tara hat einen erfüllenden Job und ist ein bisschen in ihren Kollegen Michael verliebt. Spontan entschließt sie sich, mit Michael und zwei Freunden eine Reise nach Namibia zu unternehmen, von woher möglicherweise auch Taras Familie stammt.

Das geheimnisvolle Paradies im Süden Afrikas ist eine Landschaft krasser Gegensätze.
Auch Tara bekommt bald zu spüren, dass hier neben der atemberaubenden Kulisse auch alte Vorurteile sehr lebendig sind und dass raue Schönheit schnell in tödliche Gefahr umschlagen kann.

Die vier Reisenden folgen den Spuren eines sagenumwobenen Diamanten, der sie quer durch das Land und tief in die Vergangenheit zu dramatischen Ereignissen in Taras Familiengeschichte führt.

In der Gruppe kommt es zu Spannungen, als sich alle vier in einer cocktailgeschwängerten Nacht näherkommen und beschließen, ihr gemeinsames Abenteuer in der Hitze Afrikas zu wiederholen.
Ist die Gruppe den zunehmenden Spannungen gewachsen oder wird die Freundschaft auseinanderbrechen?
Wird Tara das Geheimnis ihrer Familie finden?

Mein Fazit

Der erste Satz: „Der Airbus A340 berührte die Landebahn.“

Immer wenn ich ein neues Buch in die Hand nehme, setze ich mich zuerst etwas mit dem Cover auseinander. Dieses hier hat mich leicht verwirrt….ein einsamer abgestorbener Baum vor einer Wüstenlandschaft und ein Pärchen in einer eindeutigen Pose. Diese Kombination mit dem Buchtitel in Verbindung zu bringen, fiel mir zu Anfang schwer.

Auch während der ersten Kapitel wusste ich noch nicht so recht auf welche Reise mich die Autorin mitnehmen würde. Es gab viele verschiedene Ansätze, die nebeneinander liefen und teils miteinander verwoben waren. Doch ich ließ mich treiben und bereue im Nachhinein nicht, dass ich dieses Buch gelesen habe.

Namibia, ein Land der Gegensätze. Traumhaft schöne Landschaften treffen auf Vorurteile und Gewalt, Armut auf Reichtum. Dadurch, dass die Autorin das Land selbst bereist hat, findet man in diesem Buch einen detaillierten Reisebericht über die unterschiedlichen Regionen, Flora und Fauna und die Kultur Afrikas.

Dies verbindet sie mit einer fiktiven Geschichte über die Kinderärztin Tara. Es kommt zu prickelnden Spannungen zwischen den vier Reisenden. Es wird eine Liebesgeschichte erzählt, welche mit viel Erotik gewürzt ist und einem mysteriösen Familienrätsel.

Dieses Buch ist nur für Erwachsene, da einige Geschehnisse in den namibischen Nächten nicht jugendfrei sind. ich persönlich finde die erotischen Szenen ansprechend beschrieben, die Wortwahl gefällt mir, der gesamte Schreibstil der Autorin ist schlüssig.

Mit zunehmenden Fortschreiten des Buches wurde die Handlung klarer und vertrauter, auch die Suche nach den familiären Wurzeln von Tara und nach einem sagenumwobenen Diamanten wurden mit den richtigen Worten anschaulich in Szene gesetzt.

Mein Urteil

Dieser Roman vermittelt klasse Eindrücke von Namibia, man merkt deutlich wie sehr die Autorin von diesem Land begeistert ist. Die erdachte Liebesgeschichte und die Suche nach dem eigenen Ursprung sind perfekt eingebunden. In meinen Augen wurde etwas zuviel Erotik untergemischt, doch das ist Ansichtssache.

Ich kann das Buch sehr empfehlen und möchte zum Schluss ein Zitat verwenden:

„Nicht zu wissen, was vor deiner Geburt geschehen ist, heißt, immer ein Kind zu bleiben.“ (Marcus Tullius Cicero)

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