Buchrezension: „Das Flüstern der Magnolien“ von Linda Goodnight 

Ich habe wieder einige Romane gelesen und auch Rezensionen dazu geschrieben und hier folgen nun meine Eindrücke zu „Das Flüstern der Magnolien“ von der Autorin Linda Goodnight.

Verlag: HarperCollins   ISBN: 978-3-95967-031-9   Seiten: 448   Preis: 16,99€

Zur Autorin

Linda Goodnight stammt aus einer ländlichen Region in Oklahoma, wo sie auch heute noch lebt. Zwei Anliegen hat die Bestsellerautorin: Ihre Romane sollen ebenso emotional berühren wie unterhalten. Die Quelle ihrer Inspiration ist dabei ihre eigene Patchwork-Familie, zu der auch zwei Adoptivkinder aus der Ukraine gehören, sowie die Erfahrungen, die sie als Krankenschwester und Lehrerin gemacht hat.

Zum Inhalt

Auf Menschen will Julia Presley sich nicht mehr einlassen. Dafür hat sie gute Gründe. In ihrem Leben dreht sich alles um ihre Pension, die am Ende der Magnolienallee liegt – bis ihr eines Tages ein Fremder seine Hilfe bei den Sanierungsarbeiten anbietet. Dass Eli Donovan ebenso wie sie Geheimnisse hat, die er um jeden Preis bewahren will, spürt Julia schnell. Doch es braucht erst einen staubigen Stapel alter Liebesbriefe aus der Zeit des Bürgerkriegs, damit sie versteht: Die Zeit der Zärtlichkeit verjährt nie. Sie kann immer wieder neu beginnen. Zum Beispiel hier, zum Beispiel jetzt. Zum Beispiel mit Eli?….

Der erste Satz: „Freiheit war auf ihre eigene Art ein Gefängnis.“

Mein Eindruck

Das Cover war ausschlaggebend für meine Entscheidung, diesen Roman lesen zu wollen. Mich interessiert die Geschichte hinter diesem harmonischen und zugleich etwas geheimnisvollen Bild.

In diesem Roman werden zwei Zeitebenen miteinander verknüpft. Zum einen reist man in die Vergangenheit, ins Jahr 1864, in die Wirren des amerikanischen Bürgerkrieges und lernt Charlotte kennen. Diese führt mit dem damaligen Besitzer von Peach Orchard eine unglückliche Ehe. Zu dieser Zeit wird das Haus als Lazarett genutzt.

Die zweite Ebene spielt in der Gegenwart und erzählt von Julia Presley, welche nur schwer über den Verlust ihres geliebten Sohnes hinwegkommt. Eli Donovan versucht derweil nach einer abgesessenen Haftstrafe sich neu zu finden.

Vergangenheit und Gegenwart sind nur durch das geschichtsträchtige Gebäude miteinander verbunden. Die Erzählweise der Autorin ist flüssig und macht die Geschichte lebendig und beide Ebenen sehr authentisch. Durch einen relativen kurzen, direkten Satzbau läßt sich „Das Flüstern der Magnolien“ leicht lesen. Die beiden Liebesgeschichten sind glaubhaft und äußerst emotional in die Geschichte eingebunden ohne kitschig zu wirken.

Neben der allgemeinen Handlung werden verschiedene gesellschaftliche Aspekte beider Zeitebenen angesprochen: Sklaverei, Sucht, Bewältigung von Trauer und der Umgang mit ehemaligen Häftlingen. Gerade diese Gedanken gefielen mir, da ich nicht nur eine Liebesgeschichte erzählt bekomme, sondern mich auch mit kritischen Themen auseinandersetzen kann.

Mein Urteil 

Ein emotionaler Roman über zwei Liebesgeschichten und Familiengeheimnisse. Ich liebe diese detaillierten Beschreibungen von der Landschaft, von dem Haus und auch vom geschmackvollen Essen. Man möchte sich am liebsten selbst ins Peach Orchard Inn einmieten…

„Das Flüstern der Magnolien“ ist ein genialer Schmöker, welcher nicht nur durch sein Cover besticht, sondern auch durch seine Geschichte.

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Buchrezension: „Das Haus in der Nebelgasse“ von Susanne Goga

Ich habe eine längere Auszeit genommen und viele Dinge in meinem Leben neu strukturiert. Jetzt bin ich bereit, um auch meinen Blog wieder intensiver betreuen zu können.

Den Anfang macht eine Buchrezension, ich lese gern und bin diesem Hobby in den letzten Wochen wieder verstärkt nachgekommen, da ich beim Lesen wunderbar abschalten kann.

Ich habe über randomhouse.de den Roman „Das Haus in der Nebelgasse“ von Susanne Goga kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen und meine Eindrücke folgen nun.

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Verlag: DIANA Verlag     Seiten: 447     ISBN: 978-3-453-35885-0     Preis: 9,99€

Zur Autorin

Susanne Goga, 1967 geboren, ist eine renommierte Literaturübersetzerin und Autorin. Sie wurde mit dem DeLiA-Literaturpreis sowie dem Goldenen Homer ausgezeichnet und ist seit 2016 Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Mönchengladbach.

Zum Inhalt

London 1900: Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule und führt das Leben einer unabhängigen Frau. Als ihre Lieblingsschülerin Laura nicht mehr zum Unterricht erscheint, ahnt Matilda, dass diese in Gefahr ist. Zu plötzlich ist ihr Verschwinden, zu fadenscheinig sind die Begründungen des Vormunds. Eine verschlüsselte Botschaft, die ihr Laura auf einer Postkarte schickt, bringt Matilda auf die Spur des Mädchens. Ihre Suche führt sie zu dem Historiker Stephen Fleming und mit ihm zu einem jahrhundertealten Geheimnis, tief hinein in die verborgensten Winkel der Stadt…..

Der erste Satz: „London, Juli 1665, Katie wankte die Treppe hinunter, glitt aus und konnte sich gerade noch an den rauen Mauersteinen abstützen, sonst wäre sie gefallen.“

Mein Eindruck

Ich lese historische Romane mit großer Begeisterung, weil ich stets eine Zeitreise in fremde Epochen erleben darf. So auch hier: der Roman beginnt mit einem Prolog, welcher das London von 1665 vor meinem geistigen Auge lebendig werden läßt. Eine Zeit voller Entbehrungen und Schmerz, denn die Pest wütet.

Der darauf folgende Zeitsprung versetzt mich in das Jahr 1900. Ich treffe die junge Lehrerin Matilda Gray, welche an einer Mädchenschule unterrichtet. Gleich zu Beginn des neuen Schuljahres verschwindet ihre Lieblingsschülerin Laura Ancroft spurlos…… Es folgt eine spannende Suche, wo jeder Lösungsschritt neue Rätsel zu Tage befördert.

Die Autorin versteht es perfekt, den Leser an die Hand zu nehmen und die ganze Erzählung erlebbar zu machen. Historisch detailierte Beschreibungen von Gebäuden, Straßen, Plätzen und Ereignissen sorgen für Lebendigkeit und machen alles authentisch.

Dieser Roman hat mir sehr viele unterhaltsame Lesestunden beschert. Besonders hat mir die Atmospährenvielfalt gefallen: geheimnisvoll, düster und dunkel auf der einen Seite und eine heiter, gemütliche Stimmung in Mathildas Wohnung.

Mein Urteil

Ein tolles Gesamtpaket. Hier passt alles zusammen. Der Titel spiegelt sich in der erzählten Geschichte wieder. Auch das Cover finde ich persönlich sehr ansprechend. Weiterhin findet man interessante Anmerkungen der Autorin zur Entstehung dieses Romans.

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für eine großartige Erzählung um ein dunkles Geheimnis. Wer historische Familienromane liebt und sein Herz an die Stadt London verloren hat, kommt hier voll auf seine Kosten.

Es war ein Genuss der Sprache von Susanne Goga zu folgen: in sich stimmig, spannungsgeladen und detailverliebt. „DANKE!“ für diesen wunderschönen Roman, welchen man HIER bestellen kann.

 

Neues zum Testen!

In der letzten Woche habe ich wieder einige Produkte zum Testen erhalten, welche ich hier gern vorstellen möchte.

Vor Kurzem habe ich mich auf der Plattform Testamus neu angemeldet und habe mich für einen Produkttest beworben und wurde auch als Testerin ausgewählt.

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Es handelt sich dabei um feuchtes Toilettenpapier der Marke Cottonelle. Das Testpaket besteht aus einer normalen Packung und einer Reisegröße, gerade letzteres finde ich sehr praktisch.

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Über das Portal pinkmelon habe ich mir auch zwei Produkte zum Testen ausgesucht. Zum einen von CD die Morgenfrische Dusche in der Variante „Wasserminze und Gurke“, wo mir der Duft schon mal super gefällt, schön leicht und frisch.

Außerdem noch einen irisierenden Nagellack der Marke Isadora, in der Farbe „Pearl Glow“.

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Und zum Schluss erreichte mich ein Päckchen mi Proben von zendium Zahnpflege. Da waren auch noch Coupons dabei, doch die sind leider zum 31. Mai abgelaufen, was ich sehr schade finde. Trotzdem freue ich mich aufs Testen.

Das soll es für heute von mir gewesen sein, über den ein oder anderen lieben Kommentar würde ich mich sehr freuen. Was dürft ihr denn momentan testen?!?

Liebe Grüße und noch eine schöne Woche wünscht *Erdbeerelfe*.

Getestet: Balea Handlotion Pitaya Coco

Dank pinkmelon bekam ich die Möglichkeit ein neues Handpflegeprodukt zu testet. Es handelt sich um die Balea Handlotion Pitaya Coco. Erhältlich in dm Drogerien zu einem Preis von 1,45€.

Die Handcreme befindet sich in einer auf dem Kopf stehenden Tube und kann mittels Deckel einfach geöffnet/verschlossen werden. Das Design wirkt peppig und durch die knallige pinke Farbe bekomme ich richtig Lust auf Sommer.


Herstellerversprechen von Balea

Mit Balea erleben SIe das zarte Gefühl rundum geschützter Hände. Balea Handlotion mit dem fruchtigen Duft nach Pitaya und Cocos sowie pflegendem Avocadoöl hinterlässt ein sanftes Hautgefühl. Die leichte Textur zieht schnell ein und spendet Ihrer Haut Feuchtigkeit. Vegan.“

Inhaltsstoffe

*AQUA | ETHYLHEXYL STEARATE | GLYCERIN | CETEARYL ISONONANOATE | PROPYLENE GLYCOL | PHENOXYETHANOL | LAURYL GLUCOSIDE | POLYGLYCERYL-2 DIPOLYHYDROXYSTEARATE | PERSEA GRATISSIMA OIL | CARBOMER | PARFUM | ETHYLHEXYLGLYCERIN | SODIUM HYDROXIDE | CITRIC ACID | LINALOOL | LIMONENE | GERANIOL*


Mein Eindruck von der Handpflege

Für mich etwas unpraktisch gehalten, ist der Verschluss des Produktes. Es sammelt sich stets Produkt um die Öffnung. Richtig genaues Dosieren gelingt nicht immer.

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Der Duft im Gegensatz ist fantastisch: leicht süß, fruchtig frisch mit einem dezenten Hauch von Cocos. Allerdings kann ich jetzt nicht beurteilen, ob der Duft einer Pitaya 1:1 von der Handlotion wiedergegeben wird.

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Mir persönlich ist die Konsistenz der Handpflege fast zu flüssig, eben einer Lotion ähnlich. Doch sie lässt sich einfach und zügig auf den Händen verteilen. Sie zieht binnen 1-2 Minuten vollständig ein und hinterlässt keinen störenden Fettfilm. Meine Hände fühlen sich geschmeidig, weich und mit Feuchtigkeit versorgt an. Leider ist diese Wirkung nur kurz und gerade wenn man zu trockener Haut neigt, ist baldiges Nachcremen erforderlich.

Doch trotzdem wird mich diese Handlotion in den kommenden Frühlings- und Sommermonaten als Handpflege begleiten, da mich ihre Leichtigkeit überzeugt hat.


Mein Urteil über die Balea Handlotion Pitaya Coco

In meinen Augen eine leichte, angenehme Pflege für die Hände mit tropischem Duft. Trotz kleiner Mängel in Sachen Dosierung und Reichhaltigkeit hat sie mich überzeugt. Ich werde sie nachkaufen und empfehle das Produkt gern weiter.

Neue Produkte von treaclemoon

Ich mag ja pastellige Farben sehr und deswegen habe ich mich grade in die neue Litschi-Serie von treaclemoon verliebt!

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Die machen doch so richtig Lust auf Sommer, Oder???

Anfang April erscheint mit dem pfiffig-raffinierten Sommerduft exotic lychee sorbet auch schon das nächste treaclemoon Schnupperglück. Exotisch und fruchtig zugleich sorgt der kleine tropische Wirbelwind nicht nur für fabelhafte Erfrischung, sondern auch für allerbeste Kicherlaune. Ob als feinschäumende Duschcreme, hautverwöhnende Körpermilch oder pflegende Handcreme – exotic lychee sorbet ist der ideale Begleiter für den nahenden Sommer…..

Duschcreme: 500 ml – 3,95 Euro
Körpermilch: 350 ml – 3,95 Euro
Handcreme: 75 ml – 1,95 Euro
Körperspray: 200 ml – 2,95 Euro
Probiergröße mit 60 ml – je 0,95 Euro

Unter anderem erhältlich bei dm, Rossmann, Müller und Budni

Getestet: Alterra Naturkosmetik Nagellack, Farbe: 01 Rose Blossom

Dank www.pinkmelon.de bekam ich die Möglichkeit einen Nagellack von Alterra Naturkosmetik zu testen. Ich habe die Farbe 01 Rose Blossom gewählt, weil ich dezente Farben auf meinen Nägeln mag. Meine Eindrücke findet ihr im folgenden Testbericht. Viel Spaß beim Lesen!

Produktbeschreibung

„Der Alterra Nagellack ist ein 5-Free Nagellack: Ohne Phthalate, ohne Toloul, ohne Formaldehyd, ohne Campher, ohne Kolophonium.“   Quelle: www.rossmann.de

Anwendung

Den Nagellack  dünn auftragen und kurz trocknen lassen. Für optimale Deckkraft eine zweite Schicht auftragen und trocknen lassen.

Inhalt: 11 ml     Preis: 3,49 €

Zum Auftrag

Der Glasflakon ist schlicht gehalten und beinhaltet einen sehr natürlichen, hellrosa Farbton. Der Flaschenverschluss liegt beim Auftrag gut in der Hand und präsentiert einen relativ breiten, weichen Pinsel. Mit diesem gelingt der Auftrag mühelos, da er schön auffächert.

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Der Lack ist  flüssig, doch trotzdem kann man ihn sehr gut lackieren. Er trocknet zügig, sodass man schnell eine zweite Schicht auftragen kann. Wie auf den Bildern gut zu erkennen ist, deckt er auch nach dem zweiten Lackieren so gut wie gar nicht und wirkt immer noch leicht streifig.

Haftfestigkeit

Auch hier konnte mich der Nagellack überhaupt nicht überzeugen. Bei ganz normalen Tätigkeiten des Alltags gab es bereits nach einem Tag erste kleine Macken. Bereits nach zwei Tagen habe ich ihn wieder entfernt, da er nicht mehr schön aussah.

Finish

Der Lack ist keinesfalls zu 100% deckend. der Nagel schimmert immer noch leicht durch. Ich persönlich finde, dass der Nagel durch diese sehr natürliche Farbe wunderbar gepflegt aussieht. Das fertige Farbresultat entspricht dabei dem äußerlich sichtbaren Lack in der Flasche.

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Mein Fazit

Die Farbe an sich gefällt mir, mit dem Pinsel kann ich auch gut lackieren und das fertige Resultat auf meinen Nägeln finde ich auch ansprechend. Doch leider konnte dieser Nagellack der Marke Alterra mich in Sachen Haftfestigkeit überhaupt nicht überzeugen.

Buchrezension: „Die Überlebenden von Sagunt“ ein Hannibal-Roman von Jonathan Lerros

Ich  habe in letzter Zeit wieder einige Romane beendet und möchte diese Plattform gern nutzen, um meine Lese-Eindrücke in Form von Rezensionen zu veröffentlichen.

Beginnen möchte ich mit einem historischen Roman, welcher in der Antike angesiedelt ist und ein historisch belegtes Ereignis beschreibt.

Die Überlebenden von Sagunt – Autor: Jonathan Lerros

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Verlag: Amazon Publishing     Seiten: 350     ISBN: 978-1-503-93992-9     Preis: 9,99€

Zum Autor

Jonathan Lerros  ist das Pseudonym des Schriftstellers Günter Krieger, der bereits mehr als zwanzig Historienromane veröffentlicht hat. Mit „Die Überlebenden von Sagunt“, Auftakt einer Reihe um das epische Ringen des Karthagers Hannibal gegen Rom, betritt er nun die Schlachtfelder der Antike. Lerros lebt mit seiner Frau in der Nähe von Köln.

Zum Inhalt

Die vierzehnjährigen Zwillingsgeschwister Eirene und Kimon haben Glück im Unglück: Ihre Heimatstadt Sagunt wird von kathargischen Truppen komplett zerstört, die Bewohner werden getötet oder versklavt. Doch Synbalos, der oberste Feldarzt der karthagischen Armee, ist den beiden wohlgesonnen und nimmt sie unter seine Fittiche. Kimon ist Feuer und Flamme für den Beruf des Wundarztes, Eirene wird die persönliche Leibdienerin der geheimnisumwitterten Dido, Besitzerin des vornehmsten Bordells der Stadt. Die Geschwister haben gerade erst damit begonnen, sich in ihrem neuen Leben einzurichten, als sie unwissentlich in ein von den Römern inszeniertes Mordkomplott gegen den Heerführer Hannibal hineingezogen werden….

Der erste Satz: „Iberien, 234 v. Chr., Maharbal war Hannibals bester Freund.“


Mein Eindruck

Ich lese historische Romane sehr gern und lasse mich in fremde Welten entführen. Bisher habe ich keinen Roman aus dieser Zeitepoche gelesen, umso mehr war meine Neugier geweckt.

Bereits das Cover in Verbindung mit dem Titel kurbelt meine Gedankenwelt an und ich kann mich auf eine spannende Reise in die Antike begeben.

Der Roman bezieht sich auf ein historisch belegtes Ereignis. Die Stadt Sagunt wird von den Karthager erobert und zerstört. Doch es gibt Überlebende, darunter die Zwillinge Eirene und Kimon. Während viele versklavt werden, dürfen die beiden Kinder einem Wundarzt zur Hand gehen….. Es beginnt eine fesselnde, sowie dramatische Geschichte. Alles geschieht vor dem Hintergrund der Streitigkeiten zwischen Rom und Karthago. Die vorherrschenden Lebensbedingungen und die Praktiken der Wunderte sind authentisch und verständlich niedergeschrieben. Der etwas zu moderne Schreibstil ist schnell und fließend lesbar und trägt zum Erfolg des Romanes bei.

Die Erlebnisse der Kinder wirken bedrückend, machen traurig. Die kriegerischen Auseinandersetzungen sind grausam und trotzdem informativ dargestellt. Auch das Thema Sklaverei wird von vielen Seiten beleuchtet und trotzdem gab es auch damals bereits Träume, welche wahr werden konnten.


Mein Urteil

Für mich ein sehr gelungener historischer Roman. Ich war fasziniert von den Schilderungen über Hannibals. Der Autor hat ein rundum zusammenhängendes und gut strukturiertes Buch vorgelegt, welches mir pures Lesevergnügen bereitet hat. Der Schluß ist offen gestaltet und Fragen werden nicht beantwortet, wann gibt es eine Fortsetzung??

Bei Interesse kann man das Buch HIER bestellen.